TRANSNICO INTERNATIONAL & GROUP S.A.
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Mitglied des Guarantee Fund
TRAIN TOURS 2004
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SERBIEN & BOSNIEN & KOSOVO
Große Entdeckungsreis
30 Oktober - 12 November
DIE HÖHEPUNKTE
Nach der politischen Wende
ist es ohne Risiko möglich Serbien, Bosnien und den Kosovo zu besuchen. Sie
werden verschiedene Dampf- und Diesellokomotiven, Triebwagen sowie die einmalige
NOHAB in Kosovo sehen. Viele Dampfsonderzüge auf Haupt- und Nebenstrecken. Immer
in verschiedener Zusammenstellung. Depotbesuche, Industriedampf, Besichtigung
von Belgrad, Straßenbahnen ..... Hotels in guter Qualität. Thierry NICOLAS wird
Ihr persönlicher Reiseleiter sein.. Im späten Herbst blüht der planmäßige
Dampfbetrieb in Zechen und Fabriken im früheren Jugoslawien richtig auf.
Mehr als zwei Dutzend von ihnen stehen jedes Jahr in der Wintersaison unter
Dampf und ver-richten ihren Dienst auf Rangierbahnhöfen und kurzen Anschlussstrecken.
Viele der Maschinen stehen seit mehr als 50 Jahren im Einsatz. Die wichtigste
Loktype ist dabei die C-gekuppelte Tenderlok der Klasse 62, von denen jedoch
nur noch wenige Originale von den US Army Transportation Corps sind. Die meisten
heute noch aktiven Maschinen dieses Typs sind Nachbauten, die im Land selbst
hergestellt wurden. Darüber hinaus trifft man an einigen Orten noch auf
Raritäten aus Frankreich oder Belgien. Nicht zuletzt seien die weltweit
letzten planmäßigen Einsätze der DR-Baureihe 52 erwähnt.
Nur in Bosnien-Herzegowina kann man diese einst in Europa weit verbreitete Kriegslok
noch im Plandienst erleben.
Neben dem Dampfprogramm werfen wir auch einen Blick auf die Staatsbahn mit ihren
Diesel- und Elloks sowie den Triebwagen. In Sarajevo werden wir dabei sehr wahrscheinlich
noch auf die ex DB-V100 treffen.
KOMMEN SIE MIT.

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PREISE : von Brüssel : EURO 2.690 - Ohne Flug : EURO 2.345 - Einzelzimmer : EURO + 280
Fragen Sie nach dem besten Preis bei Ihrem Abflug - Airport.
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Inbegriffen Flug in der Economy Class. Örtliche Fahrten laut Programm. Unterkunft in Doppelzimmern mit Bad/oder Dusche und WC Halbpension (Frühstück und Abendbrot) ohne alkoholische Getränke(. Alle Transfers. Fotoerlaubnis für Werkstätten und Depots. Sonderzüge laut Programm. Englisch & Deutsch sprechende Reiseleitung
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Nicht inbegriffen Ausgaben persönlichen Charakters wie Telefon, Wäscherei ... Getränken Visa (nicht für E.U. Länder) Trinkgeldern. VAT ( 2,73 % ) - Nur EU - Länder |
Information
Streckenbeschreibungen
Das Staatsbahndepot in Beograd beheimatet viele verschiedene Baureihen, die aber auf Grund von Aus-besserungsengpässen oftmals nur abgestellt vorhanden sind. Das früher genutzte Ausbesserungswerk liegt heute in Kroatien, daher gibt es teilweise erhebliche Engpässe in der Fahrzeuggestellung. Neben Diesel- und Elloks sind in Beograd auch elektrische Triebwagen der Reihe 412 u. a. für den Einsatz nach Smederevo vorhanden.
Im Kohletagebau von Kostolac werden auf der 900 mm Werkbahn nur im Winterhalbjahr noch immer die 1946 gelieferten UNRRA-Dampflokomotiven eingesetzt. Zwei der fünf Maschinen sind dabei meist betriebsfähig. Die besten Aufnahmen lassen sich im recht interessanten Depot machen.
Die Kohlemine Vreoci gehört zu einem größeren Stromproduzenten. Es gibt eine 8 km lange, 900 mm-Grubenbahn, die mit Elloks betrieben wird. Daneben gibt es ein normalspuriges Netz, auf dem bei unserem Besuch zwei 62er im Einsatz stehen dürften. Besonders interessant sind hier jedoch nicht die 62er, sondern die drei, von Decauville gebauten 53er (Ch2t, 900 mm), die als Notfallreserve immer noch vorhanden sind (Bild). Eine der Maschinen wird speziell für uns angeheizt.
Die Kabelfabrik Jagodina besitzt neben Diesellokomotiven auch noch drei 62er. Allerdings ist meist nur eine von ihnen betriebsfähig. Ein-gesetzt wird die Dampflokomotive nur fallweise. Wir haben für das Anheizen der Lokomotive gezahlt, also wird bei unserem Aufenthalt eine Maschine der Reihe 62 im Einsatz stehen. Wir werden sowohl die planmäßigen Personenzüge zum Staatsbahnhof, die teilweise geschoben werden, als auch eine Sonderleistung fotogra-fieren. Besonders sehenswert ist der kleine Rechteckschuppen im Depot. Hier lassen sich auch stimmungs-volle Nachtaufnahmen machen.
Die Munitionsfabrik in Lucani hat ein aus 62 678 zur feuerlosen Lokomotive umgebautes Unikat (Bild) im Einsatz. In die Fabrik selbst dürfen wir natürlich nicht, aber man wird einen Sonderzug für uns mit der Maschine bespannen. Der planmäßige Einsatz der Lok ist neben Rangierdiensten auch die Bespannung des Arbeiterpendels vom Staatsbahnhof zum Werk. Dieser Zug besteht aber planmäßig nur aus einem Wagen und verkehrt im November morgens bei Dunkelheit.
Das Museum in Pozega hat in seiner Ausstellung neun Dampf-lokomotiven in den Spurweiten 600 und 760 mm. Mit den kalten Lokomotiven werden wir uns allerdings nicht lange beschäftigen, vielmehr werden wir je nach Wetterlage versuchen, auf den landschaftlich reizvollen Strecken der Staatsbahn einige Aufnahmen zu machen.
Auf der langen Busfahrt durchs Gebirge nach Sarajevo machen wir bei der Museumsschmalspurbahn
in Mokra Gora kurz Station. Die 15 km lange Bergstrecke ist erst in diesem Jahrhundert
wieder aufgebaut worden. Der Fahrzeugpark umfasst unter anderem die Skoda-Lok
25 27 (Ch2t aus Banovici), 83 173 (D1') von der Jugoslawischen Staatsbahn JZ,
Lok Elza, eine Ch2t von der Zuckerfabrik Zrenjanin und die Diesellok L45H-077
aus Rumänien (Borsec). Auf der kurzen 600 mm Strecke steht eine Cn2t von
der Waldbahn Visnjicevo.
Die Fahrtstrecke von Uzice nach Sarajevo ist zwar nur rund 200 km lang, durch
die schwierige Topographie und den Grenzaufenthalt wird sie jedoch ca. fünf
bis sechs Stunden in Anspruch nehmen.
Auch im Staatsbahndepot in Railovac werden uns viele abgestellte Lokomotiven begegnen, darunter auch von der DB als Hilfe nach dem Krieg gelieferte Maschinen (es waren 2002 eine ex DB 211, neun ex DB 212 und fünf ex DB 232 vorhanden). Diese kamen teilweise nie zum Einsatz, einerseits, weil sie durch Vandalismus-schäden nicht mehr einsatzfähig waren, als sie gebraucht wurden, andererseits aber auch wegen des sehr dünnen Verkehrsaufkommens auf den Strecken in Bosnien-Herzegowina.
Die Kohlemine Breza hat die noch relativ weit verbreitete Klasse 62 im Einsatz.
Das Stahlwerk in Vares besitzt ebenfalls die Klasse 62 für allfällige
Rangierarbeiten (Bild). Für die kläglichen Reste des kriegsbeschädigten
Stahlwerkes wurde uns eine Besichti-gungserlaubnis erteilt.
Das Kohlerevier Kakanj war das bedeutendste im früheren Jugoslawien. Die heute noch vorhandenen 62er versehen, wenn überhaupt, nur noch untergeordnete Dienste. Es gibt eine fünf Kilometer lange Anschlussstrecke zur Staatsbahn. Neben der Normalspurbahn existiert noch eine 600 mm Grubenbahn auf der italienische Diesellokomotiven zum Einsatz kommen.
Die Kohlemine und das Stahlwerk von Zenica sind ebenfalls Hort der Klasse 62. Da das Stahlwerk nur mit niedriger Auslastung arbeitet, sind auch nur wenige der vorhandenen 62er im Einsatz zu beobachten. Eine Zutrittsgenehmigung zum Stahlwerk ist noch nicht erteilt worden. Im Bereich der Kohlemine dürfen wir jedoch auf jeden Fall fotografieren.
Die Fahrt von Zenica nach Tuzla nimmt je nach Straßenverhältnissen rund drei bis vier Stunden in Anspruch.
Tuzla ist Sitz der Verwaltung des Kreka Kraftwerkes und der angeschlossenen Kohleminen. Das Depot befindet sich in Bukinje. Hier werden die Lokomotiven der Klassen 33 (ex DR 52, 1'E) und 62 für die Kohlezechen in Bukinje, Dobrnja, Dubrave und Lukavac instand gehalten. Wir werden alle vier Zechen abfahren, sie liegen relativ dicht beieinander.
In Banovici setzt die Kohlebahn neben ihren Diesellokomotiven auch noch Dampflokomotiven auf beiden Spurweiten (760 und 1435 mm) ein. Im Normalspurbahnhof ist dabei meist die Klasse 62 aktiv, während für die Rangierarbeiten an beiden Enden der Schmalspurbahn die Klassen 25 (Ch2t von Skoda) und, seltener, die Klasse 83 (D1' von Slavonski Brod) eingesetzt werden. Die Diesellokomotiven 720 (B-dh) und 740 (B'B'-dh) bewältigen auf der zweigleisigen Schmalspurstrecke normalerweise die Hauptlast des Verkehrs. Wir werden bei unserem Besuch aber die Dampflokomotiven auf die Strecke bringen. Die im Normalspurbereich neben den 62ern vorhandene 19 12 (Ct von Skoda) und 144R (Dt, Fives, Lille) werden voraussichtlich nur abgestellt zu sehen sein.
Der Kohlemine von Durdevik geht es wirtschaftlich nicht besonders gut, daher ist der Zugverkehr auch sehr spärlich. Wir haben daher auf der landschaftlich reizvollen Anschlussstrecke zur Staatsbahn einen Charter-güterzug bestellt. Wir fahren dann relativ zeitig weiter, um bei Zvornik erneut die Grenze zu passieren. Knapp 30 km weiter nördlich gibt es in der Viskosefabrik Loznica eventuell wieder feuerlosen Dampf zu erleben. Durch wirtschaftliche Schwierigkeiten ist nicht sicher, ob die Fabrik im November arbeiten und dabei eine der beiden von LaMeuse 1956 gelieferten C-gekuppelten Dampfspeicherloks einsetzen wird.
In Zrenjanin befindet sich die Ausbesserungswerkstatt für Dampflokomotiven für Restjugoslawien. Wie viele und welche Dampflokomotiven bei unserem Besuch vor Ort sein werden, lässt sich erst kurz vor unserem Besuch mit einiger Bestimmtheit voraussagen. Auf jeden Fall haben wir eine Besichtigungsgenehmigung eingeholt.
Anmerkungen
Serbien ist zwei Jahre nach dem Sturz des alten Regimes wieder angemessen sicher
und problemlos zu bereisen. Häufig wechselnde Einreisebestimmungen machen
es notwendig, dass die eventuell an der serbischen Grenze verlangte "Einreisegebühr"
(die zuletzt 5 Euro betrug) von jedem selbst bezahlt wird. Diese ist vorher
nicht zu kalkulieren. Teilweise noch vorhandene Ressentiments der Bevölkerung
(insbesondere nach dem NATO-Bombardement) werden uns als geführte Reisegruppe
kaum begegnen.
Das Fotografieren von Bahnanlagen und -fahrzeugen wird vielerorts jedoch noch
mit großer Skepsis gesehen. Wir müssen daher für jeden Ort eine
Genehmigung beantragen, die sich die örtlichen Werksverwaltungen gut bis
sehr gut bezahlen lassen. Wir sollten, um Zwischenfälle (wie das "Klären
eines Sachverhaltes" bei übergeordneten Dienststellen der Polizei)
zu vermeiden, uns genau an die Genehmigungen halten. Das schließt ein,
dass wir weder die Munitionsfabrik noch die nicht genehmigten Stahlwerke von
innen sehen können. das tut der Fotofreude jedoch keinen Abbruch, haben
doch die Werke Kooperationsbereitschaft zugesichert, uns die Lokomotiven fotofreundlich
vor den Toren des Werkes im Einsatz zu präsentieren.
Bosnien-Herzegowina ist nach dem Bürgerkrieg mehr oder weniger ethnisch geteilt. Die Republik Srpska werden wir dabei meist nur durchfahren, Aufnahmen sind hier nicht geplant. Die Hotel lassen mancherorts sowohl in Serbien als auch in Bosnien-Herzegowina manchen Wunsch offen. Der Tourismus ist nach Krieg und Teilung des Landes noch nicht wieder richtig in Gang gekommen, und so sind Investitionen in die touristische Infrastruktur nicht auf der Prioritätenliste zu finden. Die Versorgung ist aber in beiden Ländern sehr reichlich und gut, jedoch ein Horror für Freunde vegetarischen Essens.
Für die Einreise ist ein Reisepass notwendig, der über den gewünschten Ausreisetermin hinaus noch ein Jahr (nicht nur sechs Monate!) gültig sein muss. Bitte prüfen Sie daher Ihren Reisepass auf sein Ablaufdatum.
Reisebusse haben wie auf allen unseren Reisen den lokalen Standard aufzuweisen, der von mitteleuro-päischen Vorstellung abweichen kann. Allerdings sind gewisse Standards natürlich auch in Serbien vorhanden, so dass wir z. B. nicht ohne Heizung auskommen müssen.
Die Reisezeit bringt es mit sich, dass wir neben sonnigen Tagen auch Regen oder Schneefälle einkalkulieren sollten. Bitte richten Sie ihre Kleidung auf ein Spektrum vom strahlend blauen Himmel bis eiskalten Niesel-regen und Temperaturen im Bereich von plus 15 bis minus 5 Grad Celsius ein. Die Reisezeit wurde bewusst auf den November gelegt, weil im November/Dezember erfahrungsgemäß die größten Chancen auf regulären Dampfbetrieb bestehen. Wir werden an mehreren Orten Stativ und Fernauslöser benötigen, um stimmungs-volle Nachtaufnahmen einzufangen.
Die Reise ist speziell für Foto- und Videografen konzipiert, denen ein gutes Bild wichtiger als ein opulentes Mahl in der 50 km vom Einsatzort entfernten Spitzengaststätte ist. Wir werden teilweise abgepacktes Essen mitnehmen, um den Tag zum Fotografieren nutzen zu können.
Wir werden weitgehend den planmäßigen Betrieb besuchen und nur an
einigen Besuchsorten Sonderzüge fahren lassen. Damit ergeben sich manchmal
längere Wartezeiten an den Strecken, die dann aber mit authentischen Aufnahmen
belohnt werden. Da oftmals nur eine oder zwei Lokomotiven in betriebsfähigen
Zustand vorhanden sind, kann nicht ausgeschlossen werden, dass wir möglicherweise
auch einmal nicht die beschriebene Lokomotive oder sogar überhaupt keine
Dampflokomotive zu Gesicht bekommen. Wir werden dann versuchen, einen adäquaten
Ausgleich zu finden.
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