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TRAIN TOURS 2004

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Myanmar (Birma) - Dampf und Pagoden

Regülar & Sonderzug

17 - 31 Dezember 2004

DIE HÖHEPUNKTE

Die Staatsbahn von Myanmar, die Myanma Railways, haben noch einige der schönsten Lokomotiven der Welt in ihrem Einsatzbestand. Eine kleine Zahl kurz nach dem Zweiten Weltkrieg von North British gelieferten Pazifik- und Mikado-Lokomotiven fahren, wenn auch unregelmäßig, bis heute durch eines der ursprünglichsten Länder Asiens. Es handelt sich bei den Birmesischen Maschinen um die letzten Pazifik-Loks der Welt, die planmäßig eingesetzt werden. Auf der Schmalspurbahn der Birmesischen Silber und Bleiminen in Namtu werden noch zwei hoch betagte kleine Dampflokomotiven im Rangierdienst eingesetzt.

Birma bietet aber mehr als eine sehenswerte Eisenbahn. Auf den letzten Touren wurde vielfach bedauert (selbst von "Hardcore-Eisenbahnfreunden"), dass für die herrlichen Pagoden und Tempel nicht ausreichend Zeit blieb. Daher werden wir auf der Tour auch einige der wichtigsten religiösen Stätten des Landes besuchen.

Birma hat zwar keine demokratische Staatsform, die Regierung versucht jedoch alles, um den Aufenthalt von Ausländern so angenehm wie möglich zu gestalten. Natürlich ist man in erster Linie an Deviseneinnahmen interessiert. Die Bevölkerung ist jedoch sehr freundlich und das ganze, unbeschreibliche Flair des Landes macht es sehr einfach, zu einem Liebhaber Birmas zu werden.

TAG 1 - Freitag, 17. Dezember: Abflug von Brüssel & Europa vsl. mit Austrian/Lauda Air oder Air France nach Bangkok.

TAG 2 - Samstag, 18. Dezember: Ankunft Bangkok und Weiterflug nach Yangon (Rangun), kurze Besichtigung der Shwedagon-Pagode in Yangon, Abends Charterbus nach Bago (Pegu), Hotel Bago.

TAG 3 - Sonntag, 19. Dezember: am Vormittag Depotbesichtigung in Bago, Zugverfolgung eines Steinzuges mit Charterbus nach Thaton, Hotel Thaton.

TAG 4 - Montag, 20. Dezember: Ausflug zum Goldenen Felsen, Hotel Thaton.

TAG 5 - Dienstag, 21. Dezember: Frühmorgens Abfahrt zum Bahnhof in Mottama, Streckenaufnahmen des Zuges 86 nach Bago, Hotel Bago.

TAG 6 - Mittwoch, 22. Dezember: ab 6.00 Uhr früh Streckenaufnahmen des Zuges 85 up nach Mottama mit Charterbus, abends Rückkehr nach Bago, Hotel Bago.

TAG 7 - Donderstag, 23. Dezember: Fahrt nach Taungoo, Streckenaufnahmen vom abendlichen Zuckerzug Taunggo - Yedashe und zurück, Hotel Taungoo.

TAG 8 - Freitag, 24. Dezember: Weiterfahrt nach Pyinmana, Zuckerrohrzüge rund um Pyinmana (verkehren meist am Abend), Hotel Pyinmana.

TAG 9 - Samstag, 25. Dezember: Morgens Deortbesichtigung Pyinmana, Charterbus nach Bagan, Am Abend Besichtigung der zahlreichen Pagoden bei Bagan, Hotel Bagan.

TAG 10 - Sonntag, 26. Dezember: Morgens erleben wir den Sonnenaufgang zwischen Tempeln und Pagoden, Inlandsflug Nyaung U - Mandalay, Weiterfahrt mit Charterbus nach Namtu, Ankunft am späten Abend, Gästehaus Namtu.

TAG 11 - Montag, 27. Dezember: Charterzug mit Dampf und Schienen-Lkw auf der Namtu Mines Railways (610 mm) in Richtung Bawdwin, Gästehaus Namtu.

TAG 12 - Dienstag, 28. Dezember: Charterzug mit Dampf und Diesellok auf der Namtu Mines Railways in Richtung Staatsbahn, Hotel Lashio

TAG 13 - Mittwoch, 29. Dezember: Inlandsflug Lashio - Mandalay, Besichtigung der kilometerlangen Holzbrücke bei Mandalay (abhängig von der Verspätung des Fluges), am Nachmittag Weiterfahrt mit einem gecharterten Salon-/Schlafwagen am Expresszug Nr. 18 nach Yangon

TAG 14 - Donnerstag, 30. Dezember: Ankunft in Yangon planmäßig um 6.20 Uhr, Vormittags Besichtigung des Ausbesserungswerkes in Insein (in Yangon), am Nachmittag Rückflug nach Europa via Bangkok

TAG 15 - Freitag, 31. Dezember: Morgens Ankunft in Europa. Anschlussflüge zu allen Destinationen Europas.

 

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PREIS : Von Brüssel: EURO 3.050 - Ohne Flug: EURO 2.580 - Einzelzimmer: EURO + 275

Fragen Sie nach der besten Verbindung von Ihrem nächstgelegenen Flughafen.

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Inbegriffen:

Flug von Brüssel nach Yangon (Rangun) und zurück.
Inlandsflüge wie beschrieben.
Alle Transfers in Birma.
Alle Hotels und Gästehäuser.
Vollverpflegung, das Frühstück manchmal, das Mittag oft als abgepackte Mahlzeit (ohne alkoholische Getränke).
Birmesische und deutsche Reiseleitung (Kontinentalflüge sind ohne Reiseleitung).
Gebühren für Genehmigungen.
Eintrittsgelder.
Abflugsteuern in Europa.
Visa.

Englisch & Deutsch sprechende Reiseleitung.

Nicht inbegriffen

Persönliche Ausgaben wie Telefon, Minibar im Hotel, Hotelservice, Wäscheservice usw.
Trinkgelder für örtliche Führer, Busfahrer, Personale etc. (wir erwarten zwischen 50 und 70 Euro).
Birmesische und Thailändische Flughafensteuer (zuletzt ca. 8 Euro und 17 Euro).
Getränke.

VAT (2,73 %) - nur E.U. Landen

INFO EURO : 1 Euro = 1,9558 DEM - 1 Euro = 13,7603 ATS

ANMELDEFORMULAR

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

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INFORMATIONS

Strecken- und Reisebeschreibungen


Bago (früher Pegu) ist das wichtigste Dampf-Depot im Lande. Zwei Strecken werden noch mit Dampflokomotiven befahren. Die Strecke nach Mottama im Südosten führt zuerst durch flaches Terrain, überquert den Sittaung über eine imposante Brücke (Fotoverbot) und erreicht dann die Berge. In Mokpalin existiert noch ein kleines Depot, in dem Wasser genommen und gedreht werden kann. Die Einfahrt zum Depot wird von einer gemauerten Brücke überspannt. Weiter nach Süden kommt die Bahn immer dichter an die hohen Berge heran, zwischen Thaton und Mottama wird die Strecke dann richtiggehend spektakulär. Es sind zwar keine großen Steigungen zu überwinden, jedoch lassen sich unzählige Motive mit großen Pagoden, Brücken und den Bergen direkt dahinter finden. Besonders im Nachmittagslicht ergeben sich hier zahlreiche Möglichkeiten für sehr schöne Aufnahmen.

Neben dem Personenzugpaar 85/86, welches planmäßig mit Diesel bespannt ist kommen gelegentlich dampfbespannte Güterzüge auf diese Strecke, die die Steinbrüche um Yinnein bedienen. Wir haben hier zwar eine (bezahlte) Bestellung, sind aber trotz Geldflusses von den temporären Gegebenheiten abhängig. Weder die Staatsbahn noch das örtliche Reisebüro übernehmen eine Garantie dafür, dass tatsächlich eine Dampflokomotive zur Verfügung steht. Für den 85/86 haben wir die Bespannung mit Dampf beantragt und bezahlt. Eine Garantie für die Bespannung mit Dampf kann jedoch niemand geben. Diese Unsicherheiten bestanden auch bei der letzten Fahr nach Birma, wo mit einigen Nachverhandlungen letztendlich fast alles so geklappt hat, wie es bestellt war. Die Chancen, dass wir auch 2004 zu unseren Aufnahmen kommen werden, sind daher recht gut, obwohl selbst der stellvertretene Eisenbahnminister jegliche Garantien ablehnt.

Taungoo hält normalerweise zwei Dampflokomotiven für die Zuckererntesaison betriebsfähig bereit. Wie oft diese beiden Maschinen zum Einsatz kommen, hängt unter anderem von den Betriebstagen der Zuckermühle und von dem Vorhandensein von Heizöl für die Lokomotiven ab. Gewöhnlich fährt jeden späten Nachmittag ein Zuckerzug von Taungoo nach Yedashe und am Abend wieder zurück. Auf der zweigleisigen Hauptstrecke gibt es trotz Flachland einige sehr schöne Motive, wie z. B. Pagoden unmittelbar an der Einfahrt nach Taungoo.

Pyinmana beherbergt drei Dampflokomotiven, die ebenfalls nur während der Zuckerrohrernte eingesetzt werden. Sie transportieren das Zuckerrohr von den Ladestellen in Kyihtungkan, Kantha, Ela, und Thawatti zur Zuckermühle bei Pyinmana. Eigentlich stehen mittlerweile genügend Diesellokomotiven zur Verfügung, dennoch wird meist jeden Tag eine Ladestelle mit Dampf bedient. Allerdings kann man nie genau vorherbestimmen, welcher Ladepunkt mit Dampf angefahren wird. Auch sind die geplanten Abfahrzeiten oft nur Makulatur. Meist setzen sich die Züge erst am späten Nachmittag in Bewegung um kurz vor oder nach Einbruch der Dunkelheit wieder in Pyinmana einzutreffen.

Sollte während unseres Aufenthaltes einer der fantastischen Holzzüge mit Dampfbespannung verkehren, so werden wir diesen anstatt der Zuckerrohrzüge verfolgen und fotografieren.

Namtu ist das Hauptquartier der Burma Mines Railways. Das Gebiet um Namtu ist wegen Kämpfen von Aufständischen gegen die Nationalregierung Sperrgebiet und darf erst seit wenigen Jahren und auch nur von Reisegruppen besucht werden, die über das staatliche Reisebüro gebucht haben. Namtu ist der betriebliche Mittelpunkt einer faszinierenden Gebirgsbahn in 610 mm Spurweite, die von Bawdwin via Namtu nach Namyao an der Staatsbahn-Nebenstrecke Mandalay - Lashio führt. Der planmäßige Dampfbetrieb wurde in den 70er Jahren fast vollständig aufgegeben, lediglich zwei Lokomotiven hielten sich bis in unsere Tage als Rangierloks. Eine von ihnen ist eine 1928 von Bagnall gebaute 1'C1' (Nr. 42), die andere Maschine eine 1928 von Kerr Stuart gelieferte B'1-Tenderlok mit der Nummer 13. Beide sind nach einer Aufarbeitung heute in der Lage, neben ihren Rangieraufgaben auch wieder Züge zu befördern. Wir werden mit einer dieser Lokomotiven einen gecharterten Zug auf die Strecke schicken, der unterwegs einige Fotohalte einlegen wird.

Am ersten Tag befahren wir die Strecke Namtu – Bawdwin bis Wallah Gorge mit Dampf und ab dort mit einem der urigen Lkw-Draisinen. Die Strecke ist atemberaubend schön und bietet mit Spirale und Spitzkehren alles, was sich ein Modelleisenbahner nie trauen würde, ohne Vorbild zu bauen. Am zweiten Tag fahren wir in Richtung Staatsbahn, wobei unser Zug nur bis R.L. Mill mit Dampf bespannt ist. Die Dampflokomotiven sind auf Grund ihres Unterhaltungszustandes momentan nicht in der Lage, weiter hinauf zu fahren.

Für den Besuch des Sperrgebietes von Namtu werden die persönlichen Daten und die Pass-Details drei Monate im Voraus benötigt, um die Genehmigungen zu beschaffen.

Anmerkungen


Bei einer Birmafahrt sollte man beachten, dass Zeit keineswegs den gleichen Stellenwert genießt, wie in Europa. Die von der Myanma Railways veröffentlichten Fahrzeiten stellen eher eine grobe Richtlinie dar, stundenlange Verspätungen sind keine Ausnahme.

Da Heizöl kontingentiert ist, und die Staatsbahnlokomotiven ausschließlich ölgefeuert sind, kann es manchmal zum Ersatz einer planmäßigen Dampflokomotive (auch einer gecharterten!) durch eine Diesellok kommen. Dies lässt sich im Voraus nie ganz ausschließen. Die Staatsbahn könnte gut und gerne auch auf den Einsatz von Dampflokomotiven verzichten, wenn sie das Ersatzteilproblem bei den Diesellokomotiven in den Griff bekäme. Die Ersatzteile werden für alle Bauarten, auch die deutschen und französischen, aus China beschafft und müssen mit Devisen bezahlt werden. Da aber auch das Heizöl für die Dampflokomotiven gegen frei konvertierbare Währung beschafft werden muss und eine Diesellok wesentlich weniger Dieselöl benötigt, ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann die letzte Dampflok abgestellt wird. Für 2003 waren nur noch drei Hauptuntersuchungen an Dampflokomotiven geplant.

Zur Erzielung einer hohen Ausbeute an Dampfaufnahmen können einzelne Übernachtungen oder Besuchsstrecken kurzfristig geändert werden.

Alle Fahrzeuge (meist mit Klimaanlage), Fluggeräte, Hotels und Restaurants haben ortsüblichen Standard, der teilweise stark von mitteleuropäischen Vorstellungen abweichen kann. Insbesondere sind die Inlandsflüge nicht für Sicherheitsfanatiker gedacht, die sich zum Beispiel über fehlende Sicherheitsgurte erregen können. Bei den Hotels darf nicht unerwähnt bleiben, dass Sie in kleineren Orten sogar hinter dem Standard einer polnischen Jugendherberge bleiben können. Der Straßenzustand ist teilweise extrem schlecht. Sicherheitseinrichtungen und -vorschriften entsprechen nicht unseren Standards bzw. fehlen gänzlich. In Birma ist jeder für ich selbst verantwortlich, und erst hinsehen und dann loslaufen ist die einzige Methode, Zwischenfälle zu vermeiden. Wer z. B. bei Dunkelheit nicht ohne seine ortsübliche Straßenbeleuchtung zu laufen vermag, nehme bitte eine entsprechend starke Taschenlampe und ausreichend Batterien mit.

Trotz dieser kleinen Unzulänglichkeiten wird Sie Birma als Land begeistern. Es ist eines der ursprünglichsten Länder Asiens.

Anmeldeschluss: 10.09.2004

Später eingehende Buchungen werden - sofern möglich - berücksichtigt, die Genehmigung für die Namtu Mines Railway kann aber nicht mehr garantiert werden.